Was ist donogene Insemination?


Donogene Insemination meint primär das direkte Einbringen von Samenzellen eines unbekannten Spenders in die Gebärmutter einer Frau mit dem Ziel, ungewollte Kinderlosigkeit zu überwinden und eine Schwangerschaft zu erreichen.

Dazu wird eine eingefrorene Spermienprobe am Tag des Eisprunges der Frau aufgetaut und mittels Katheter in die Gebärmutterhöhle eingebracht.


Von einem Spender dürfen maximal 8 Kinder gezeugt werden.
Das zu behandelnde Ehepaar hat keine Möglichkeit, den Spender selbst auszuwählen. Die Zuteilung erfolgt lediglich in Übereinstimmung der Blutgruppen zwischen Ehemann und Spender, sowie der Haarfarbe, Augenfarbe und Statur.


Auswahl von Spendern (Art. 19 BV)


Spender müssen nach medizinischen Gesichtspunkten sorgfältig ausgewählt werden; namentlich müssen gesundheitliche Risiken für die Empfängerin der gespendeten Samenzellen so weit wie möglich ausgeschlossen sein. Andere Auswahlkriterien sind verboten.

Bei den Spendern handelt es sich um Männer zwischen 20 und 40 jährig mit abgeschlossener Berufsausbildung oder höherer Schulbildung (FH oder Universität). Lückenlose Infektabklärungen und genetische Untersuchungen werden gemacht.


In der Schweiz kommen jährlich ca. 200 Kinder durch Spendersamen auf die Welt.